Feminine Business ist zu einem Modebegriff geworden.
Es klingt traumhaft, einfach in der Energie von Fülle baden und dadurch Kunden und materielle Fülle empfangen, sich dem Fluss des Lebens hingeben und die unendlichen Wellen der Ekstase durch sich laufen lassen. Großartig, egal ob Frau oder Mann, wer würde da nicht sofort jubelnd auf das Sofa springen und dort Millionen „empfangen“?
Ich habe mein ganzes Leben schon immer genau bei den Menschen zugeschaut (und auch abgeschaut), die ich inspirierend fand und die mit dem, was sie taten, nicht nur ein bisschen, sondern (zumindest augenscheinlich) sehr erfolgreich waren. Hab ich hier natürlich auch gemacht. Aus Neugierde habe ich mich in ein paar Newsletter eingetragen und sehr genau zugesehen, wie man, bzw. zumeist ja Frau, das so macht.
Da habe ich dann eine spannende Beobachtung gemacht:
Ich erhielt am Tag mehrere durchgestylte und perfekt getaktete Newsletter, wurde teilweise stündlich daran erinnert (mit Countdown-Zähler), wann der Preis das nächste Mal steigen wird, sah durch meinen Follow jeden Tag die Reels, mehrere Posts, die LIVES, etliche Story-Slides, eine kristallklare Positionierung der Angebote und einen dicken fetten roten Faden im Marketing, im Branding und in der gesamten Außenwirkung.
Vorne weich und feminin und hinten knallhart und maskulin.
Was hat man denn langfristig von Kunden, die selbst nicht aus dem Quark kommen, notorisch pleite sind und sich in Abhängigkeit bewegen?
Als Coach ist mein Erfolg, zumindest langfristig, doch dein Erfolg, oder nicht?
Langfristig erfolgreich sein kann nur das, was in die Einheit führt.
Überall weich ist keine Einheit.
Überall hart ist auch keine Einheit.
Vorne weich und hinten hart ist auch keine Einheit.
Egal ob Frau oder Mann, dir fehlt nichts, du bist eine Einheit in Dir und dein Erfolg folgt, wenn du deine Potentiale in die Einheit lenkst.
Love,
Wanja